Freizeitspaß in Gerolstein

Der Frühling steht vor der Tür – da heißt es runter vom Sofa und raus an die frische Luft! Am besten natürlich mit den Bussen und Bahnen im VRT-Gebiet. Wir bringen Sie für kleines Geld mit guten Verbindungen raus ins Grüne zu den schönsten Zielen, die zum Aktivsein einladen. Und das muss nicht immer die klassische Wanderung sein.

Gerolstein© Dominik Ketz / Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH

Unser Tipp

Die Stadt Gerolstein und das Gerolsteiner Land drum herum. Senkrecht aufragende Dolomitfelsen, weltbekannte Mineralquellen, Burgen aus dem Mittelalter, dichte Wälder und weite Felder – da liegt ein Freizeitparadies allererster Güte direkt vor unserer Tür und wartet nur darauf, entdeckt zu werden! Das Beste: Die Züge auf der landschaftlich besonders schönen Eifel-Strecke bringen Sie von Trier aus ganz bequem zum Bahnhof Gerolstein. Zu einem Tagesausflug mit den Freunden – oder warum nicht mal zu einem Kurzurlaub ganz in der Nähe? Zu sehen und zu erleben gibt es auf jeden Fall mehr als genug!

Unser historischer Stadtrundgang startet am Brunnenplatz, genauer gesagt an der Touristinformation, und führt dann vorbei am neuen Rathaus entlang der idyllischen Kyll Richtung Westen. Damit sind Sie auch schon mittendrin im von der UNESCO unterstützten Vulkaneifel European Geopark Gerolsteiner Land. Bald kündet eine kleine Einbuchtung zum Berg hin von der altehrwürdigen Gerolsteiner Quelle, dem Sidinger Drees. Die Mineralquelle wurde schon von den Kelten und Römern genutzt und verehrt. Seit 1724 wurde hier nachweislich Wasser abgefüllt und verkauft – das macht sie zur Urquelle der Gerolsteiner Mineralwasserindustrie. Und wer immer schon mal wissen wollte, wie das Wasser eigentlich in die Flasche kommt, kann im Besucherzentrum einen Blick hinter die Kulissen von Deutschlands größtem Mineralbrunnen werfen. Zum Abschluss der Tour gibt es sogar freien Ausschank von Mineralwasser, Apfelschorle und Heilwasser!

Vorbei an Kalkfelsen des Devons gelangt man weiter auf der Tour zum Stauwehr, einem Teil der immer noch funktionierenden historischen Flussregulierung für ein Kleinwasserkraftwerk in den Gebäuden der ehemaligen Mühle. Und hinter der Fußgängerbrücke blickt man über die Bahngleise hinweg auf die Stirnfront des sehenswerten Sarresdorfer Lavastromes, der sich in der ausgehenden Eiszeit vor wenigen zehntausend Jahren von Norden her hinunter zur Kyll gewälzt hat und dort zum Stehen kam. Nach der Überquerung der Bahnlinie und vorbei am Industriegebiet kommt man zum schmucken spätbarocken Bau des ehemaligen Sarresdorfer Pfarrhauses, dessen Ursprünge auf das Jahr 1544/45 zurückgehen sollen. Mit den Preußen kamen im 19. Jahrhundert auch die Protestanten ins Gerolsteiner Land – und mit ihnen eines der interessantesten Kirchenbauten der Region. Der Berliner Kirchenbauverein schenkte die Gerolsteiner Erlöserkirche als hundertstes und letztes Kirchenbauwerk 1913 Kaiser Wilhelm II. Der neoromanische Prachtbau hat innen prachtvolle Mosaike im byzantinischen Stil und ist eine wahre Augenweide. Und bei ihrem Bau fand man auch gleich noch eine weitere Gerolsteiner Attraktion: die Fundamente einer weitläufigen römischen Villa rustica mit ausgedehnten Badeanlagen, die heute als Villa Sarabodis Besucher anzieht.

Zurück in die Stadt geht der Weg über die Hochbrücke, von der aus das majestätische Bahnhofsgebäude aus dem Jahre 1870/71 zu sehen ist. Überqueren Sie nun den Brunnenplatz und folgen Sie der Hauptstraße zum barocken Gebäude des alten Rathauses, in dem heute das sehenswerte Naturkundemuseum untergebracht ist. Es beherbergt einzigartige Schätze aus den Bereichen Vulkanologie, Paläontologie und Archäologie des Gerolsteiner Landes. Im Dachgeschoss befindet sich die interaktive Waldabteilung und die sehenswerte Krämer´sche Schmetterlingssammlung.

Zum Abschluss der Tour geht es bergauf zur Ruine der mittelalterlichen Löwenburg. Durch das Tor der großen Schildmauer betreten Sie Gerolsteins prägnantestes bauliches Wahrzeichen. Ursprünglich hieß diese im 12. Jahrhundert auf dem schroffen Dolomitfelsen errichtete Festung „Burg Gerhardstein". Aus diesem Namen entwickelte sich dann der Stadtname „Gerolstein". Von der geschichtsträchtigen Löwenburg aus bietet sich übrigens ein abschließender wunderbarer Blick über Gerolstein, die Dolomitfelsen hinter dem Bahnhof und das Kylltal.

Das richtige Ticket für Ihren Ausflug

Nutzen Sie das TagesTicket Single oder das TagesTicket Gruppe für bis zu 5 Personen. Da kann die ganze Familie mitfahren oder laden Sie ein paar Freunde ein. Fahren Sie mit dem TagesTicket Single oder TagesTicket Gruppe den ganzen Tag lang so oft Sie wollen innerhalb des Geltungsbereichs Ihres Tickets. Kaufen Sie Ihr TagesTicket ganz bequem am DB-Ticketautomat oder direkt im Bus.

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