Corona: Fragen und Antworten zum Bus- und Bahnfahren

In Bussen und Zügen gilt seit Mittwoch, 24. November, die 3G-Regelung. Das bedeutet, Fahrgäste müssen geimpft, getestet oder genesen sein. Kontrolliert wird stichprobenartig. Alles Weitere lesen Sie hier.

Alle hier veröffentlichen Informationen können sich kurfristig ändern, da die Situation regelmaßig neu bewertet wird.
Stand: 2. Dezember 2021

Allgemein

Was hat es mit der 3G-Regelung in Bussen und Bahnen auf sich?

Seit Mittwoch, 24. November, gilt ein neues Bundes-Infektionsschutzgesetz. Das Fahren mit Bussen und Zügen ist dann nur noch zulässig für Fahrgäste, die entweder vollständig geimpft (die letzte notwendige Impfdosis muss mindestens 14 Tage zurückliegen) oder genesen (nicht länger als 180 Tage) oder getestet sind. Der Testnachweis kann ein dokumentierter negativer Antigen-Test unter Aufsicht sein, der nicht älter als 24 Stunden ist (kein Selbsttest) oder ein aktueller PCR-Test. Von der 3G-Regelung ausgenommen sind laut Gesetz Schülerinnen und Schüler.

Wie wird die Sicherheit vor Ansteckung in den Bussen außerdem gewährleistet?

Gemäß der 27. Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz gilt die Abstandsregel von 1,5 Metern im öffentlichen Raum nicht für Kontakte, bei denen Personen bestimmungsgemäß zumindest kurzfristig zusammenkommen müssen, beispielsweise bei Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs. Fahräste müssen aber eine medizinische Gesichtsmaske tragen und die Busse im VRT sind bestmöglich durchlüftet. Laut neuem Bundesinfektionsschutzgesetz ist zudem der Zutritt in Bussen und Zügen nur entsprechend der 3G-Regelungen gestattet. Auf www.bahn.de finden Sie die für die DB geltenden Regelungen.

Muss jeder Fahrgast eine medizinische Maske tragen?

Ja, das Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske (OP-Maske) oder einer Maske der Standards KN95/N95 oder FFP2 ist im öffentlichen Personennahverkehr ab dem siebten Lebensjahr (also ab dem sechsten Geburtstag) Pflicht. Das gilt auch für den Aufenthalt an Haltestellen und Bahnsteigen und auch für vollständig geimpfte, getestete oder genesene Fahrgäste. Personen, denen das Tragen wegen einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist, benötigen keine medizinische Maske, sofern dies durch ärztliche Bescheinigung nachweisbar ist.

Wer stellt sicher, dass jeder Fahrgast die richtige Maske trägt und 3G einhält?

Das Ordnungsamt kontrolliert stichprobenartig, ob alle Fahrgäste eine medizinische Maske tragen. Eine flächendeckende Kontrolle ist bei der Vielzahl fahrender Busse nicht umsetzbar. Sollten uns jedoch vermehrt Regelverstöße bekannt werden, so werden wir die zuständigen Behörden, sprich das Ordnungsamt und die Polizei, informieren und um verstärkte Kontrollen bitten.
Verantwortlich für die Kontrolle der Einhaltung von 3G in Bus und Bahn sind nach dem Gesetz die Verkehrsunternehmen. Das Fahrpersonal kann die 3G-Nachweise kontrollieren. Unaufgefordertes Vorzeigen der Nachweise ist aber nicht nötig. Um Warteschlangen beim Einsteigen zu vermeiden, bitten wir Fahrgäste trotzdem darum, die entsprechenden Nachweise bereitzuhalten. Wir als VRT appellieren hier auch an die Eigenverantwortung unserer Fahrgäste. Ähnlich wie an Tempolimits, soll sich an 3G gehalten werden, auch ohne lückenlose Kontrolle. Kann ein Fahrgast bei einer Kontrolle keinen gültigen 3G-Nachweis vorlegen, wird er aus dem Bus verwiesen und es drohen drastische Geldstrafen.

Muss das Personal im Bus eine medizinische Maske tragen?

Busfahrerinnen und Busfahrer müssen keine medizinische Masken tragen, sofern sie räumlich durch den notwendigen Abstand (Absperrung des Vordereinstiegs) oder durch eine Trennwand abgegrenzt werden. Hat das Fahrpersonal dennoch Kontakt zu Kunden, z. B. bei Kontrollen oder Hilfe beim Einsteigen von mobilitätseingeschränkten Personen, muss auch das Fahrpersonal eine medizinische Maske tragen.

Kann ich mein Ticket erstatten lassen?

Die 3G-Regelung, Home-Office oder Schulausfall gelten nicht als Erstattungsgrund für AboTickets. Eine Rückerstattung ist nicht möglich, da die Einhaltung der 3-G-Regel im Infektionsschutzgesetz begründet ist. Der Fahrgast verstößt gegen die Sicherheit im rechtlichen Sinne, wenn er 3G nicht nachweisen kann. Laut Beförderungsbedingungen entfällt dann die Beförderungspflicht. Die Beförderungsbedingungen waren Grundlage des Fahrscheinkaufs.
Stornierungen sind selbstverständlich im Rahmen der tariflichen Regelungen für viele Tickets möglich. Darüber hinausgehende Kulanzen sind nicht vorgesehen.

Gibt es Desinfektionsmittel?

Nein, die Busunternehmen sind nicht verpflichtet, Desinfektionsmittel bereitzustellen.

 

Schülerverkehr

Gilt für Schülerinnen und Schüler und Kindergartenkinder die 3G-Regelung?

Laut neuem Infektionsschutzgesetz sind Schülerinnen und Schüler von der 3G-Regelung ausgenommen. Wer also einen gültigen Schülerausweis vorlegen kann, braucht keinen 3G-Nachweis. Was unter Schülern im Sinne des Gesetzes zu verstehen ist, wurde nicht definiert und ist daher nicht abschließend rechtssicher zu bestimmen. Aus unserer Sicht sind jedenfalls Schüler alle Schüler der allgemeinbildenden Schulen. Das sind insbesondere die Grund-, Haupt-, Real- und Gesamtschulen sowie die Gymnasien und Berufsschulen. Ebenfalls dazu gehören bestimmte Sonderformen einzelner Bundesländer sowie Sonder- und Förderschulen. Die Regelung gilt auch für volljährige Schüler. Studierende von Fachhochschulen, Hochschulen und Universitäten sowie FSJ-ler u.ä. gelten nicht als Schüler.
Kinder unter sechs Jahren sind ebenfalls von der 3G-Regelung ausgenommen.

Wie wird der Schulbusverkehr im Hinblick auf die Corona-Pandemie geregelt?

Alle Busse fahren nach den aktuellen Fahrplänen. Die Fahrpläne können in der VRT-App sowie in der VRT-Fahrplanauskunft eingesehen werden. Es gibt keine schülerrelevanten Fahrplanänderungen durch die Corona-Pandemie. Auf besonders frequentierten Strecken werden - wo organisatorisch möglich - zusätzliche Busse eingesetzt.

Werden Kinder ohne medizinische Masken mitgenommen?

Das Tragen einer medizinischen Maske im öffentlichen Personennahverkehr ist Pflicht.
Wir appellieren an das Verantwortungsbewusstsein und die Solidarität der Schülerinnen und Schüler, die geltenden Hygieneregeln einzuhalten. In Bus und Bahn weisen wir mit Plakaten und Seitenscheibenaufklebern auf die im Nahverkehr geltenden Hygieneregeln hin.

Wie kann vermieden werden, dass aus dem Urlaub zurückkehrende Schüler/innen in Schulbussen für eine Infektionswelle sorgen?

Wir appellieren hier an das Verantwortungsbewusstsein und die Solidarität der Schülerinnen und Schüler sowie die Einhaltung der geltenden Hygieneregeln. In Bus und Bahn weisen wir mit Plakaten und Seitenscheibenaufklebern auf die im Nahverkehr geltenden Hygieneregeln hin. Das Ordnungsamt kontrolliert zudem stichprobenartig die Einhaltung der Hygieneregeln. Wir empfehlen den Eltern, mit ihren Kindern nach dem Urlaub einen Corona-Schnelltest zu machen, bevor sich die Kinder wieder in die Schulbusse setzen.

Wo steigen Schulkinder ein?

Schülerinnen und Schüler steigen über den Vordereinstieg ein und zeigen ihr Ticket dem Fahrpersonal vor.

Dürfen in Schulbussen Kinder zu zweit in den Bänken sitzen?

Wenn möglich, sollen sich die Kinder einzeln in die Bänke setzen und Abstand halten. Eine Zuweisung der Plätze durch den Busfahrer erfolgt nicht.

Werden Sitze zur Nutzung gekennzeichnet?

Nein. Eine Kennzeichnung der Sitze in den Bussen ist nicht vorgesehen.

Gibt es Aufsichtspersonen?

Nein, die Verkehrsunternehmen setzen keine zusätzlichen Aufsichtspersonen ein.




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