Michael Hauer: „Erfolgsprojekt TicketDeLux wird nach Abschluss der Pilotphase fortgeführt“
8. Mai 2026 - Deutschlandticket gilt auch über Mai 2026 hinaus in allen Bussen des grenzüberschreitenden Nahverkehrs zwischen Deutschland und Luxemburg.
„Das grenzüberschreitende TicketDeLux ist ein großer Erfolg. Darum heißt es nach dem Ende der Pilotphase im Mai weiterhin: Ein Ticket – Alles drin! Das Deutschlandticket kann auch ab Juni in allen Bussen des grenzüberschreitenden Nahverkehrs zwischen Deutschland und Luxemburg genutzt werden“, kündigt Mobilitätsstaatssekretär Michael Hauer an.
Das rheinland-pfälzische Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität, das saarländische Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz und das luxemburgische Ministerium für Mobilität und öffentliche Arbeiten haben sich geeinigt, das TicketDeLux zunächst bis zum 31. Dezember 2026 fortzuführen. Seit dem 01.01.2025 wird das Deutschlandticket auf Luxemburger Bus-Linien des „Régime Général des Transports Routiers“ (RGTR) zwischen Deutschland und Luxemburg in einem Pilotzeitraum als Fahrschein anerkannt. Dies erfolgt im Rahmen des Projektes „TicketDeLux“ mit Unterstützung durch das Entwicklungskonzept Oberes Moseltal (EOM). Das EOM-Projekt „TicketDeLux“ wurde mit 246.740 Euro des europäischen Kooperationsprogramms „Interreg Großregion 2021 – 2027“ gefördert. Der Pilotzeitraum endet am 31.05.2026.
„Eine im Rahmen des Projektes durchgeführte Evaluation hat gezeigt, dass bereits nach kurzer Zeit 20 Prozent mehr Fahrgäste in den genannten Busverkehren zu verzeichnen waren“, so Michael Hauer.
Hintergrund:
Vor dem Pilotzeitraum galt das Deutschlandticket bereits im grenzüberschreitenden Zugverkehr sowie auf den grenzüberschreitenden Linien des VRT und des SaarVV zwischen Deutschland und Luxemburg. Busse der luxemburgischen RGTR-Linien (Régime Général des Transports Routiers), die in Deutschland fahren, wendeten allerdings noch den rein luxemburgischen RegioZonen-Tarif an. Seit dem 1. Januar 2025 konnten die 14 luxemburgische RGTR-Linien, die zwischen Deutschland und Luxemburg verkehren, für zunächst 17 Monate mit dem Deutschland-Ticket genutzt werden, dieser Projekteitraum wird nun um zunächst sieben Monate verlängert. Dies betrifft folgende RGTR-Linien: 180, 301, 302, 303, 305, 306, 331, 332, 401, 402, 403, 404, 405, 407.
Die Linie „L40 Saarbrücken-Express“ ist eine Fernverkehrsverbindung. Da das Deutschland-Ticket nur im Nahverkehr gilt, ist die Linie L40 nicht von der Regelung betroffen.
Gemeinsam mit den Projektpartnern, dem rheinland-pfälzischen Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität, dem saarländischen Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz und dem luxemburgischen Ministerium für Mobilität und öffentliche Arbeiten sowie den Verkehrsverbünden Verkehrsverbund Region Trier (VRT) und Saarländischer Verkehrsverbund (SaarVV) wurde der Pilotzeitraum im Rahmen des Projektes „TicketDeLux“ durch das Entwicklungskonzept Oberes Moseltal (EOM) ermöglicht. Das EOM-Projekt „TicketDeLux“ wurde mit 246.740 Euro des europäischen Kooperationsprogramms „Interreg Großregion 2021 – 2027“ gefördert.
Pressemitteilung: Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität